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Dokumentation

"Testament Johannes Paul II"

Buchempfehlungen
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Einführung in das Christentum
Haben wir, wie Hans im Glück, unser Gold des Glaubens auf dem Weg verloren? Ist unsere Theologie ärmer geworden? – In diesem Standardwerk erscheint der christliche Glaube in seiner ganzen Tiefe und Weite des Katholischen.

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Demokratie in der Kirche
Im Zusammenspiel mit dem früheren bayerischen Kultusminister Hans Maier legt Joseph Ratzinger hier eine Reflexion über den Begriff „Demokratie“ vor und setzt sie in Bezug zum katholischen Verständnis von Kirche. Nach Abweisung unzulänglicher Modelle wird gezeigt, welche positiven Aufgaben dem Begriff „Demokratisierung der Kirche“ zugrunde liegen.
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Glaube, Wahrheit, Toleranz
Weltweit begegnen einander die Kulturen und Religionen. Der Austausch zwischen ihnen wird immer selbstverständlicher, ihre Rolle für den Frieden immer deutlicher. Dürfen Christen da noch sagen: "Allein Jesus ist der Grund für die Erlösung der Menschen?" Muß das Christentum seinen Wahrheitsanspruch aufgeben, um modern und tolerant sein zu können?

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Gott und die Welt
Joseph Kardinal Ratzinger, eine der prominentesten Persönlichkeiten des Weltkatholizismus, fordert in diesem Manifest einen Neuaufbruch. Ein banalisiertes Christentum, das sich dem Zeitgeist anverwandelt hat und nur noch bequem sein will, ist seine Sache nicht. Die Lehre Christi muss eine Lehre für das Leben des Einzelnen wie der Gesellschaft sein - und im Zeitalter der Globalisierung ist die Kirche nichts Gestriges, sondern wichtiger als je zuvor.
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Habemus Papam
Ein journalistisches Tagebuch über Sedisvakanz und Konklave 2005
von Stephan Kulle, 37, Journalist, TV-Moderator und Buchautor, Vatikanexperte bei ZDF und Phoenix.

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Maria, Kirche im Ursprung
Gemeinsam mit dem Jahrhunderttheologen und geistigen Wegbegleiter Hans Urs von Balthasar zeigt Joseph Ratzinger auf, wie innig eine katholische Ekklesiologie und Mariologie aufeinander bezogen sind.
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Salz der Erde
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Werte in Zeiten des Umbruchs
Dieses Buch gibt das Gespräch zwischen Joseph Kardinal Ratzinger und Jürgen Habermas wieder, daß beide in 2004 in der Katholischen Akademie in München führten. Ein spannender Dialog über die Seele Europas und über das Verhältnis von Glauben und Vernunft.

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Die Vielfalt der Religionen und der Eine Bund
Kardinal Ratzinger artikuliert hier eine Vision: Juden und Christen sollen, gegenseitig versöhnt, für die Welt zu einer Kraft des Friedens werden. Zu diesem Buch sollte greifen, wer eine neue Sicht der Einheit von Altem und Neuem Testament, Israel und Kirche kennenlernen möchte.
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Johannes Paul der II.

O heilige Dreifaltigkeit!
Wir danken dir, dass du der Kirche
Papst Johannes Paul II. geschenkt hast
und dafür, dass Du in ihm die Zärtlichkeit Deiner Väterlichen Liebe,
die Herrlichkeit des Kreuzes Christi
und den Glanz des Geistes der Liebe
hast erstrahlen lassen.
Er hat sich ganz und gar Deiner unbegrenzten Barmherzigkeit
sowie der mütterlichen Fürbitte Mariens anvertraut
und gab uns so ein lebendiges Bild von Jesus, dem guten Hirten.
Er hat uns die Heiligkeit
als hohen Maßstab für ein christliches Leben im Alltag aufgezeigt,
welches auf diese Weise ein Weg
zur ewigen Gemeinschaft mit Dir werden kann.
Gewähre uns, wenn es Deinem Willen entspricht, durch seine Fürbitte
die Gnade, die wir in der Hoffnung erflehen,
dass er bald unter Deine Heiligen gezählt wird.
Amen.
Das offizielle Gebet zur Eröffnung der Seligsprechung Johannes Pauls II.

Johannes Paul II.
Johannes Paul II., bürgerlich Karol Józef Wojtyla (Aussprache) (* 18. Mai 1920 in Wadowice bei Krakau, Polen; † 2. April 2005 Vatikanstadt) war der 264. Papst in der Geschichte der Römisch-Katholischen Kirche. Sein Pontifikat vom 16. Oktober 1978 bis zum 2. April 2005 prägte nachhaltig sowohl die Endphase des Kalten Krieges als auch die Zeit danach. Johannes Paul II. war der Papst mit der längsten historisch belegbaren Amtszeit nach Pius IX.. Sein Vorgänger war Papst Johannes Paul I., dessen Pontifikat nur 6 Wochen dauerte.

Leben
Kindheit und Jugend
Karol Wojtyla wurde in Wadowice, einer Kleinstadt bei Krakau, als Sohn eines ehemaligen k.u.k. Offiziers geboren, der als Schneider tätig war. Seine Mutter, Emilia Kaczorowska, starb, als Karol neun Jahre alt war. Als Karol 12 Jahre alt war, verlor er seinen Bruder Edmund, der am 5. Dezember 1932 als junger Mediziner an Scharlach starb.


Karol Wojtyla mit 12 Jahren
Ab 1930 besuchte er das Gymnasium und wirkt ab 1934 bei Theateraufführungen mit. Wojtyla galt als strebsamer Schüler und beendete die Schule mit Bestnoten. Im Sommer 1938 siedelte er mit dem Vater nach Krakau über und schrieb sich zum Studium der Philosophie und Literatur in der Jagiellonen-Universität ein. Drei Jahre später, im Jahre 1941, starb sein Vater.

An der Universität schloss sich Wojtyla der Experimentaltheatergruppe „Studio 39“ an, in der er bis 1943 wirkte. Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde die Universität von der deutschen Besatzungsmacht geschlossen und viele bedeutende Professoren verhaftet. Wojtyla führte seine Studien fort, wurde aber zur Zwangsarbeit in einem Steinbruch sowie vom Frühjahr 1942 bis August 1944 in einer Chemiefabrik verpflichtet. So konnte er auch seine Deportation zur Zwangsarbeit nach Deutschland verhindern.

Wadowice und Krakau sind Orte, die bis zum Zweiten Weltkrieg sehr stark durch die jüdische Kultur beeinflusst waren. Sie wurden prägend für Wojtylas positives Verhältnis zum Judentum. Seine Interessen waren breit gefächert; groß war sein Engagement im rhapsodischen Theater. Im Oktober 1942 trat er ins geheime Priesterseminar der Erzdiözese Krakau ein. Von da an bis zum Kriegsende fand er Zuflucht in der Residenz des Erzbischofs Adam Stefan Sapieha.


Priester und Professor
Am 1. November 1946 empfing er die Priesterweihe von Kardinal Sapieha und promovierte in den folgenden zwei Jahren auf dessen Anweisung in Rom über die Theologie und Mystik des Heiligen Johannes vom Kreuz. Am 3. Juli 1947 erwarb er ein Lizenziat der Theologie. Im Juni 1948 erhielt er nach Abschluss seiner Dissertation das Doktorat der Philosophie. Im Anschluss war er als Kaplan in Niegowice bei Gdów und später in der Krakauer Studentenkirche St. Florian tätig, wo er schon bald für seine Predigten bekannt war. Seine unkonventionelle Art machte ihn zu einem beliebten Ansprechpartner unter den katholischen Studenten. Karol kehrte nach Polen zurück und promovierte bis Ende 1949 auch in Theologie.

Anschließend unterbrach er seine seelsorgerische Tätigkeit, um zu habilitieren. In den folgenden Jahren vertiefte er seine philosophischen und ethischen Studien und bekam 1954 einen Lehrauftrag für Philosophie und Sozialethik an der Katholischen Universität von Lublin.


Bischof und Kardinal
Am 28. September 1958 wurde er zum Weihbischof von Krakau geweiht. Wojtyla nahm aktiv am Vatikanum teil; sein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Religionsfreiheit (Dignitatis humanae) und einer zeitgemäßen Verkündigung der kirchlichen Lehre (Gaudium et Spes). 1964 folgte er Kardinal Sapieha im Amt des Erzbischofs von Krakau. Sein Episkopat in Krakau ist vor allem durch eine „sanfte“ Konfrontation mit dem kommunistischen Regime Polens geprägt. Sein Beharren auf dem Bau einer Kirche in der neu gegründeten Arbeiterstadt Nowa Huta und seine Predigten, in denen er oft die freie Ausübung der Religion für alle Polen forderte, zeigte ihn als unerschrockenen Antikommunisten.

Die Kardinalswürde erhielt er am 26. Juni 1967. Im Jahre 1974 besuchte er Deutschland und zelebrierte mit Kardinal Döpfner eine Versöhnungsmesse im ehemaligen KZ Dachau. Im September 1975 zelebrierte er mit Bischof Joachim Meisner, den er später zum Kardinal ernannte, den Wallfahrtsgottesdienst in Erfurt.


Anfangsjahre
Wappen von Johannes Paul II.
Am 16. Oktober 1978 wurde er beim Konklave in der Sixtinischen Kapelle als Nachfolger des am 28. September 1978 verstorbenen Johannes Paul I. zum Papst und Bischof von Rom gewählt. Damit war er der erste nicht-italienische Papst seit Hadrian VI. (* 1459 in Utrecht, heute Niederlande) sowie der erste slawische Papst der Kirchengeschichte. Johannes Paul war bei seiner Wahl mit 58 Jahren der jüngste Papst seit Pius IX.. Zudem war er in außerordentlich guter körperlicher Verfassung. Im Gegensatz zu anderen Päpsten vor ihm trieb er in jener Zeit noch Sport, er schwamm und fuhr regelmäßig Ski.


Bereits am 25. Januar 1979 begab sich der Papst auf die erste von insgesamt 104 Auslandsreisen in die Dominikanische Republik, nach Mexiko und auf die Bahamas. Am 4. März folgte die Antrittsenzyklika Redemptor hominis, die ihn als Papst der Menschenrechte erscheinen ließ und den markanten Satz enthielt: Der Weg der Kirche ist der Mensch. In den ersten Jahren seines Pontifikats standen das Beharren auf der Religionsfreiheit und eine damit verbundene Konfrontation mit den kommunistischen Regimes Osteuropas im Vordergrund. Die polnische Parteiführung konnte eine Pastoralreise in die Heimat aufgrund der Popularität des Krakauers nicht verhindern. Vom 2. Juni bis 10. Juni 1979 besuchte er zum ersten Mal als Papst sein Heimatland Polen.

Weitere Reisen in den Jahren führten ihn nach Zentralafrika und Ostasien, im November 1980 besuchte er erstmals als Papst die Bundesrepublik Deutschland, 1983 erstmals Österreich.


Das Attentat von 1981

Am 13. Mai 1981 verübte der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Agca auf dem Petersplatz in Rom ein Attentat auf Johannes Paul II. Dieser wurde dabei durch drei Kugeln schwer verletzt und 20 Tage lang in der Gemelli-Klinik behandelt. Am 20. Juni 1981 wurde er erneut wegen der Schussverletzungen in die Klinik gebracht und nach einer Operation am 14. August wieder entlassen.

Die Hintermänner wurden beim sowjetischen Geheimdienst KGB vermutet. Es blieb allerdings lange Zeit eine Vermutung, da Agca sich bis März 2005 beharrlich über die Hintergründe des Attentats ausschwieg. Inzwischen behauptet er, Unterstützung aus dem Vatikan erhalten zu haben und möchte demnächst ein Buch herausgeben. Aus den bislang gefundenen Unterlagen gebe es keine Hinweise auf die Verstrickung der DDR, des bulgarischen Geheimdienstes oder des KGB. Aufsehen erregte der Papst, als er den Attentäter, dem er schon auf dem Krankenbett vergeben hatte, nach der Genesung im Gefängnis besuchte. Da der Tag des Attentats auf den Tag fiel, an dem sich in Fátima die erste Marienerscheinung ereignet hatte, schrieb Johannes Paul II. seine Rettung der Gottesmutter zu und bedankte sich mit einer Wallfahrt in den portugiesischen Wallfahrtsort. Dabei brachte er das Geschoss, das ihm aus dem Bauch entfernt worden und inzwischen vergoldet und in eine kleine Krone gefasst war, der Madonna von Fátima als Geschenk dar. Die Madonna trägt bis heute diese Krone mit der Kugel auf dem Kopf.

Während dieser Pilgerreise versuchte ein ultrakonservativer katholischer Priester mit einem Bajonett ein weiteres Attentat auf den Papst zu verüben, konnte jedoch von dessen Leibwächtern überwältigt werden. Der Attentäter begründete sein Handeln mit der "Rettung" der katholischen Kirche vor den Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils.


Weiterer Verlauf
1987 besuchte der Papst erneut Deutschland (nochmals 1996), 1988 Österreich (nochmals 1998). Am 1. Dezember 1989 wurde der damalige Generalsekretär der KPdSU Michail Gorbatschow als einziger in der Geschichte der Sowjetunion vom Papst im Vatikan empfangen. Am 15. Juli 1992 wurde Johannes Paul II. ein gutartiger Tumor aus dem Dickdarm entfernt. Am 29. April 1994 brach er sich den Oberschenkel beim Sturz in seinem Badezimmer und trug seitdem ein künstliches Hüftgelenk. Im Dezember desselben Jahres kürte ihn das US-Magazin Time zum Mann des Jahres, mit der Begründung, er setze sich in besonderer Weise für Werte ein. Am 15. Januar 1995 nahmen in Manila vier Millionen Menschen am größten Gottesdienst in der Geschichte der römisch- katholischen Kirche teil. Dies war zugleich die größte Menschenansammlung, die die Welt bisher erlebt hat. Im März des Heiligen Jahres 2000 besuchte er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel und betete an der Klagemauer. Als erster Papst betrat er am 6. Mai 2001 in Damaskus eine Moschee (Omajjaden-Moschee). Drei Jahre später, besuchte er am 5. und 6. Juni das nationale katholische Jugendtreffen in Bern (Schweiz), und am 14. August 2004 den französischen Krankenwallfahrtsort Lourdes.

1979 beauftragte Johannes Paul II. die Päpstliche Akademie der Wissenschaften, den berühmten Fall Galileo Galilei aufzuarbeiten. Am 31. Oktober 1992 wurde der Kommissionsbericht übergeben und Johannes Paul II. hielt eine Rede, in der er das gegenseitige Missverstehen von Wissenschaft und Kirche bedauerte.

Papst Johannes Paul II. hat in seiner Amtszeit 473 Heiligsprechungen vorgenommen. Die Zahl aller von seinen Vorgängern in den letzten 400 Jahren insgesamt heiliggesprochenen Personen ist nur etwa halb so hoch. Er sprach auch die italienische Kinderärztin Gianna Beretta Molla als eine von wenigen verheirateten Frauen heilig - sie gilt als Vorbild der Abtreibungsgegner. Die Selig- und Heiligsprechung des umstrittenen Opus-Dei-Gründers Josemaria Escrivá führte zu Kritik innerhalb der Kirche.

Am 24. März 2004 wurde in Rom Johannes Paul II. der außerordentliche Karlspreis der Stadt Aachen für seinen Einsatz für Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa verliehen. Dies war die erste weltliche Ehrung, die Johannes Paul II. bereit war entgegenzunehmen.


Krankheit und Tod
Johannes Paul II. während der Generalaudienz am 29. September 2004 im Vatikan
Der sich kontinuierlich verschlechternde Gesundheitszustand Johannes Paul II. prägte die letzten Jahre seines Pontifikats. Insbesondere Lähmungserscheinungen und Schwierigkeiten beim Sprechen, hervorgerufen durch die Parkinson-Krankheit, konnten in zunehmendem Maße bei öffentlichen Auftritten beobachtet werden. Des weiteren litt er unter den Folgen des Attentats und angeblich einer schweren Arthritis im rechten Knie als Folge einer Hüftoperation.

Dies alles prägte mit der Zeit das Bild eines körperlich angeschlagenen Papstes, obwohl Johannes Paul II. sich anfangs gerade durch seine ungewöhnlich gute körperliche Verfassung auszeichnete. Die zunehmenden Einschränkungen führten schließlich vermehrt zu Spekulationen über einen vorzeitigen Rücktritt, eine Möglichkeit, von der in der Geschichte der Römisch-Katholischen Kirche nur selten Gebrauch gemacht wurde. Johannes Paul II. erklärte hierzu, er lege seine Amtszeit in Gottes Hände und lehnte einen Rücktritt hiermit indirekt ab. Diese Überzeugung äußert sich auch in entsprechenden Anmerkungen in seinem Testament.

Anfang 2005 kam es dann aber zu einer drastischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, was zunehmend zu offenen Spekulationen über ein baldiges Ableben des Papstes führte. Am 1. Februar 2005 wurde Johannes Paul II. wegen Kehlkopfentzündung und Atemnot in die Gemelli-Klinik in Rom gebracht. Nachdem er zwischendurch am 10. Februar entlassen werden konnte, musste er aufgrund eines Rückfalls bereits am 24. Februar wieder eingeliefert werden. Am selben Tag wurde ein Luftröhrenschnitt durchgeführt.

Am 13. März 2005 kehrte Johannes Paul II. wieder in den Vatikan zurück, konnte aber erstmals in seiner Amtszeit an den Osterfeierlichkeiten nicht aktiv teilnehmen, sondern zeigte sich den Pilgern am Ostersonntag nur stumm am Fenster seines Arbeitszimmers zur Spende des traditionellen Segens Urbi et Orbi. Am 30. März 2005 ließ sich der Papst erneut zum üblichen Mittwochstermin am Fenster seiner Privatgemächer sehen. Er erlitt einen Hustenanfall und hatte sichtlich Schmerzen. Zugleich gab der Vatikan bekannt, dass der Papst über eine Magensonde ernährt werde. Es war der letzte öffentliche Auftritt des Papstes.

Am 31. März 2005 verschlechterte sich dann der Gesundheitszustand erneut, und dem Papst wurde die Krankensalbung gespendet. Nach Angaben des Vatikans hatte er nach einer Harnwegsinfektion einen septischen Schock und einen Herzkreislaufkollaps erlitten; er sei jedoch heiter gewesen und habe am Morgen des 1. April die Eucharistie gefeiert.

Im Alter von 84 Jahren verstarb Papst Johannes Paul II. am 2. April 2005 um 21:37 Uhr MESZ in seinen Privaträumen im Vatikan. Einen erneuten Krankenhausaufenthalt und intensivmedizinische Behandlung hatte er selbst abgelehnt.

Zuvor hatte er nacheinander seine engsten Mitarbeiter empfangen. Eines seiner letzten Worte richtete er schriftlich an die ihn umsorgenden Nonnen und Priester seiner polnischen Heimat: „Ich bin froh, seid Ihr es auch!“.


Beisetzung
Der Tod von Johannes Paul II. wurde von der katholischen Kirche und der Weltöffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit bedacht.

Aufbahrung Johannes Pauls II. im Petersdom

Begleitet von intensiver Berichterstattung kam es zunächst zu Versammlungen in vielen größeren Metropolen und anschließend zu einer Pilgerbewegung nach Rom, wo am Abend des 4. April der Leichnam aufgebahrt wurde. Bereits während des ersten Tages erwiesen eine halbe Million Menschen dem verstorbenen Papst die letzte Ehre.

Zur Totenmesse am 8. April 2005 auf dem Petersplatz waren 3,5 Millionen Pilger nach Rom gekommen; viele davon aus seiner polnischen Heimat. 200 Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt sowie hohe geistliche Vertreter verschiedener Religionen (u. a. der Metropolit von Moskau und der Patriarch der griechisch-orthodoxen Kirche sowie der Papst der Koptischen Kirche) wohnten der Zeremonie bei. Die Totenmesse wurde vom deutschen Kardinal Joseph Ratzinger geleitet, dem Dekan des Kardinalskollegiums, der durch das Konklave wenige Wochen später zum Nachfolger Johannes Paul II. gewählt wurde (Benedikt XVI.). Die angereisten Pilger begleiteten die Messe und das Heraustragen des Sarges mit anhaltendem Beifall. Johannes Paul II. wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter dem Hauptaltar des Petersdoms beigesetzt.

Es war eine der größten Beisetzungszeremonien in der Geschichte des Christentums.


Seligsprechung Johannes Pauls II.
Die Forderung nach Seligsprechung wurde sehr schnell nach dem Tod Johannes Pauls II. laut. Bereits bei der Beerdigung riefen Sprechchöre auf dem Petersplatz: "Santo subito", zu deutsch: Sofort heilig. Es wurden zahlreiche Spruchbänder entrollt, viele Kardinäle äußerten sich ebenfalls in diese Richtung. Am 13. Mai gab Papst Benedict XVI. bekannt, das Verfahren zur Seligsprechung vorziehen zu wollen. Nach Kirchenrecht muss der Tod der Person, die seliggesprochen werden soll, eigentlich 5 Jahre zurückliegen. Der Papst kann dies Kraft seiner Autorität jedoch verkürzen - Johannes Paul II. tat dies ebenfalls 2003 bei der Seligsprechung Mutter Theresas. Das offizielle Verfahren zur Seligsprechung Johannes Pauls II. wurde am 28. Juni eröffnet. Der römische Kardinalvikar Ruini dazu: "Die Überzeugung, dass er ein Heiliger ist, ist tief und allgemein verbreitet"

advocatus diaboli
Der Prozeß der Seligsprechung beinhaltet im wesentlichen eine Prüfung der Lebensführung des Betreffenden sowie den Nachweis, dass er nach seinem Tode Wunder bewirkt habe. Das Verfahren findet unter Geheimhaltung statt. Ein zum Anwalt bestellter Priester wird die Sache Johannes Pauls II. vertreten; ihm gegenüber wird ein anderer zum advocatus diaboli - dem Anwalt des Teufels - bestellt, der nach Gegenargumenten zu suchen hat. Berichte über Wunder sollen vorliegen: So berichtete eine Polin, die zehn Jahre lang vergeblich versuchte, ein Kind zu bekommen, sie sei nach dem Anblick des aufgebahrten Johannes Paul schwanger geworden.

Wird ein vorbildlicher Christ selig gesprochen, dann darf er offiziell verehrt werden. Dies ist die Vorstufe zur Heiligsprechung.


Kirchenpolitik
Die Amtszeit von Johannes Paul II. war geprägt von einer verstärkten Wahrnehmung der repräsentativen Aspekte des Papstamtes. Dies zeigte sich von Anfang an vor allem durch zahlreiche Auslandsreisen, Pastoralbesuche genannt. Sie trugen ihm rasch den Spitznamen "(H)eiliger Vater" ein. Außerdem wurde der Dialog mit anderen Kirchen und Religionen ausgebaut.


Interreligiöser Dialog
Johannes Paul II. setzte sich stärker als seine Vorgänger für den interreligiösen Dialog ein, insbesondere mit dem Judentum, dessen Vertreter er als die "älteren Geschwister der Christen" bezeichnete, und dem Islam. Sichtbaren Ausdruck fanden diese Bemühungen vor allem bei dem ersten Weltgebetstreffen der Religionen am 27. Oktober 1986 in Assisi, das seither an verschiedenen Orten wiederholt wurde. Am 13. April 1986 besuchte Johannes Paul in Rom als erster Papst eine Synagoge. Ähnlich spektakulär war seine Visite in der Omajaden-Moschee zu Damaskus.

Am 16. März 1998 beklagte der Vatikan in dem Dokument Nachdenken über die Shoa die Mitschuld von Christen am Holocaust. Das päpstliche mea culpa am 12. März 2000 wurde als historischer Akt bezeichnet. Johannes Paul II. hatte darin kirchliche Verfehlungen im Zusammenhang von Glaubenskriegen, Judenverfolgungen und Inquisition eingestanden. Kurz darauf folgte am 20. März eine Pilgerreise nach Israel, Jordanien und in die Palästinensergebiete, bei der der Papst an der Klagemauer betete und in Bethlehem und Nazareth Eucharistie feierte. Bereits am 30. Dezember 1993 konnte in Jerusalem der Grundlagenvertrag mit Israel über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen unterzeichnet werden.


Ökumene
Ein besonderes Anliegen des Papstes war die Ökumene.

Bei seinem ersten Deutschlandbesuch 1980 wurde eine katholisch-lutherische Kommission eingesetzt, deren Arbeit in die 1999 von der römisch-katholischen Kirche und dem Lutherischen Weltbund in Augsburg unterzeichnete Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre mündete. Johannes Paul II. war der erste Papst, der eine lutherische Kirche besuchte. Er stellte aber auch fest, dass die unterschiedlichen Auffassungen von der Eucharistie bzw. vom Abendmahl eine Interkommunion zur Zeit nicht möglich machen.

Andererseits hat Papst Johannes Paul II. eine Vielzahl von Lehrentscheidungen getroffen, die in der westeuropäischen und nordamerikanischen Kirche für heftige Kontroversen gesorgt haben, so das am 17. April 2003 veröffentlichte Dokument Ecclesia de Eucharistia, in dem er das bestehende kirchliche Verbot, die Eucharistie zusammen mit Vertretern anderer Konfessionen zu feiern, erneuerte.

Auch die von der Kongregation für die Glaubenslehre verfasste und von Johannes Paul II. bestätigte Erklärung Dominus Jesus, in der der evangelischen Kirche der Rang als gleichberechtigte Partnerin der katholischen Kirche abgesprochen wird, wurde insbesondere im konfessionell gemischten Deutschland heftig kritisiert. Seitens der evangelischen Kirchen wird aber auch festgestellt, dass die Erklärung Dominus Jesus inhaltlich keine neue Position darstellt. Man stößt sich besonders am Stil und am Zeitpunkt der Erklärung. In Dominus Jesus wird dargelegt, dass sich die katholische Kirche in einem anderen, nämlich sakramentalen Sinne als Kirche versteht, als es die evangelischen Kirchen von sich tun.

Auch in Bezug auf die orthodoxen Kirchen kam es zu Annäherungen.


Innerkirchliche Angelegenheiten
Umstrittene Bischofsernennungen, beispielsweise diejenige von Wolfgang Haas in Chur und später in Liechtenstein, Hans Hermann Groër in Wien und Kurt Krenn in St. Pölten, sorgten immer wieder für Konflikte. Als Johannes Paul II. 1988 gegen den Widerstand des Domkapitels Joachim Meisner als neuen Erzbischof von Köln durchsetzte, protestierten mehr als 160 katholische Hochschullehrer öffentlich gegen den "römischen Zentralismus". In Österreich führte die Affäre Groër im März 1995 zu einem Kirchenvolksbegehren. Die Initiative Wir sind Kirche sammelte mehr als 500.000 Unterschriften für eine "grundlegende Erneuerung der Kirche Jesu". Reformen seinen notwendig, um der katholischen Kirche "wieder zu mehr Ansehen und Akzeptanz zu verhelfen".

Johannes Paul II. machte in Glaubens- und Moralfragen keine Kompromisse. Kritiker warfen ihm vor, er lasse missliebige Theologen, Priester, Ordensleute und Bischöfe wie Tissa Balasuriya (Sri Lanka), Leonardo Boff (Brasilien), György Bulányi (Ungarn), Edward Schillebeeckx (Belgien), Bischof Jacques Gaillot (Frankreich) und Erzbischof Raymond Hunthausen (USA) "inquisitorisch verfolgen".

Johannes Paul II. ließ am 17. Mai 1993 den ersten Weltkatechismus seit 1566 herausgegeben, in dem Glaubenslehre und Moral behandelt werden.


Weltpolitik
Johannes Paul II. griff direkt und indirekt in das weltpolitische Geschehen ein. Bereits die Tatsache, dass mit ihm ein Bürger eines sozialistischen Landes zum Papst erwählt wurde, war ein Politikum.

Er verstand es, durch das Empfangen oder Besuchen von politischen Größen diese - aber auch den Vatikan selbst - aufzuwerten. So war er das erste Staatsoberhaupt, das am 15. September 1982 Jassir Arafat eine Audienz gewährte. Ebenso empfing er am 24. April 1985 dem Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker. Im Januar 1998 erlebte Johannes Paul II. eine triumphale Reise nach Kuba mit einem in seiner Haltung zur Kirche stark gewandelten Fidel Castro.

In besonderen Fällen äußerte er sich aber auch direkt zur aktuellen Politik. Im Jahr 1999 sprach sich der Papst zum Beispiel gegen den Kosovo-Krieg aus. Gegen den Irakkrieg im Jahr 2003 äußerte er wiederholt und heftig seine Ablehnung.

Johannes Paul II. wird ein großer Einfluss auf der Demokratisierung seines Heimatlandes Polen zugeschrieben. Die offene Parteinahme für die antikommunistische Gewerkschaft Solidarnosc gilt vielen als ein wesentlicher Beitrag zum Ende des Sozialismus in Polen.

Wenig Verständnis zeigte Johannes Paul II. hingegen für die Anliegen des Befreiungstheologen Oscar Romero, Bischof in San Salvador, ermordet am 24. März 1980. Dieser kehrte enttäuscht von einer Papstaudienz aus Rom zurück und kommentierte seine Begegnung mit dem Papst mit den Worten: "Der Papst versteht mich nicht!" Der Papst hatte auf Grund seiner Erfahrungen im kommunistischen Polen die lateinamerikanische Befreiungstheologie wegen ihres Bündnisses mit marxistischen Strömungen abgelehnt.

Nach der Bundesrepublik Deutschland erkannte der Vatikan als zweites Land das katholische Kroatien als Staat an.


Empfängnisverhütung
Laut der von Papst Johannes Paul II. veröffentlichten Enzyklika Evangelium Vitae sind die meisten Methoden zur Empfängnisverhütung moralisch verwerflich. Johannes Paul II. stellte sich in die Tradition von Papst Paul VI. und lehnte insbesondere auch Kondome und Methoden zur hormonellen Empfängnisverhütung ab, welche gemäß der Definition der katholischen Kirche eine "unfruchtbarmachende" Wirkung haben. Johannes Paul II. war der Meinung, Sexualität und Partnerschaft diene vor allem dem Zweck der Fortpflanzung und trat für sexuelle Enthaltsamkeit ein.

Johannes Paul II. nahm auf seinen Reisen und auch gegenüber der Weltbevölkerungskonferenz der UNO in Kairo Stellung gegen Pille und Kondome. Kritiker warfen ihm eine Mitschuld am Bevölkerungswachstum und der Ausbreitung von AIDS in manchen Ländern der dritten Welt vor. Befürworter seiner Position wie Alfonso Kardinal López Trujillo, Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, waren der Meinung, dass Werbung für sexuelle Enthaltsamkeit und eheliche Treue ein effektives Mittel im Kampf gegen Überbevölkerung und AIDS sei. Safer Sex-Kampagnen und das kostenlose Verteilen von Kondomen würden zu einer Zunahme der Promiskuität führen und somit zu einer Zunahme von AIDS.


Schwangerschaftsabbruch
Im Buch „Erinnerung und Identität - Gespräche an der Schwelle zwischen den Jahrtausenden“ rief Johannes Paul II. dazu auf, Gesetze zum Thema Abtreibung zu hinterfragen. Parlamente, die Gesetze verabschiedeten, die Frauen einen Schwangerschaftsabbruch ermöglichten, sollten sich bewusst sein, dass sie damit ihre Befugnisse überschritten und in offenen Konflikt mit dem Gesetz Gottes und dem Gesetz der Natur gerieten.

In den 1990er Jahren sprach sich Johannes Paul II. mit Nachdruck gegen eine Lockerung der Gesetze in seinem Heimatland Polen aus. Abtreibung sei „Mord“.

Unter Berufung auf sein Jurisdiktionsprimat veranlasste Johannes Paul II. die deutschen Bischöfe im Herbst 1999 dazu, bei Schwangerenberatungen durch kirchliche Träger das Ausstellen einer Beratungsbescheinigung zu verbieten, welche in Deutschland Voraussetzung für eine straffreie Abtreibung bis zum dritten Schwangerschaftsmonat ist. Beratungsstellen in kirchlicher Trägerschaft verloren damit ihre staatliche Anerkennung.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe wollte die katholische Schwangerenberatung innerhalb des staatlichen Systems nicht aufgeben und versuchte seit 1995 vergeblich, ihren Argumenten beim Papst Gehör zu verschaffen. Die Bischöfe vertraten die Meinung, die katholische Schwangerenberatung sei ein wichtiger Beitrag zum Schutz von ungeborenem Leben. Nach dem Ausstieg der katholischen Kirche aus dem staatlichen System kam es zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Donum Vitae, der die bisherige Arbeit der kirchlichen Träger fortsetzt und weiterhin eine "katholisch geprägte Schwangerenberatung" innerhalb des staatlichen Systems anbietet.


Gleichstellung von Mann und Frau
Während des Pontifikats Johannes Pauls gab es keine nennenswerten Tendenzen zur Öffnung der kirchlichen Ämter für Frauen. So dürfen bis heute Frauen in der Römisch-Katholischen Kirche kein Weiheamt ausüben. Kritiker in westlichen Ländern fordern seit langem eine stärkere Einbindung der Frauen und sehen die diesbezügliche Auffassung des Vatikans nicht durch die Bibel gerechtfertigt.

2003 wurde erstmals in der Geschichte des Vatikans eine Frau an die Spitze einer päpstlichen Akademie berufen. Letizia Pani Ermini wurde von Johannes Paul II. zur Präsidentin der Akademie für Archäologie ernannt.


Sexualethik
Auch unter Johannes Paul II. wurde der umstrittene Zölibat für Priester nicht aufgehoben.


Ökologie
Für Johannes Paul II. war die fortschreitende Umweltzerstörung ein moralisches Problem, eine Konsequenz der aus der Balance geratenen Beziehung der Menschen mit der Schöpfung. Die Möglichkeit der Vermeidung einer ökologischen Katastrophe sah er in der Rückbesinnung auf christliche Werte. Ursachen der ökologischen Probleme waren für ihn nicht nur politische Hindernisse wie Formen von übertriebenem Nationalismus und ökonomische Interessen sondern insbesondere die mangelnde Solidarität der Menschen. Johannes Paul II. forderte immer wieder, Verantwortung für sich, für andere und für die Erde zu übernehmen Er betonte deshalb die „ökologische Berufung“ aller Christen, die eine Umkehr zu ökologisch tragfähigen Lebensstilen und globaler Solidarität als ein unverzichtbares Glaubens- und Lebenszeugnis in der modernen Gesellschaft propagiere. Sie sei Ausdruck der Ehrfurcht vor dem Schöpfer und zugleich der Verantwortung für künftige Generationen


Sozialethik
Neben seiner Kritik am Kommunismus war Johannes Paul II. auch ein scharfer Kritiker des neoliberalen Kapitalismus. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo die Kirche nur allzu oft auf der Seite der Reichen stand, nahm Johannes Paul II. energisch für die Rechte der Armen und der Arbeitenden Partei und griff Ausbeutung und Verletzung von Menschenrechten an, beispielsweise in seinen Enzykliken Laborem exercens (1981) Sollicituo rei socialis (1987).

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johannes_Paul_II. aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.